Biographie & Impressum
Name
SERKAN CETIN
Geboren am:
3.10.1973
Geburtsort:
Deutschland/Düsseldorf
Familienstand:
Verheiratet
Staatsbürgerschaft:
Deutsch

Mein Name ist Serkan Cetin. Ich bin als der jüngste von drei Kindern am 3.10.1973 in Düsseldorf geboren.Aufgewachsen bin ich in meinem jetzigen Wohnort Ratingen, einer mittelgroßen Nachbarstadt von Düsseldorf. Meine Eltern, die mittlerweile auch die Deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, sind 1962 als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen. In meiner Jugendzeit habe ich mich in vielen Sportarten versucht, die ich aber alle nicht lange und intensiv genug betrieben habe, bis ich mit dem Kampfsport ( Tea-Kwon-do) begonnen habe. Das war mit 12 Jahren. Dabei bin ich vorerst geblieben und habe dort auch die Herausforderung in Wettkämpfen gesucht. Durch meine Motivation, Ehrgeiz und Siegeswillen, den ich damals schon besaß, konnte ich es in kurzer Zeit zum Schüler Landesmeister bringen. Eines Tages nahm mich ein Freund mit ins Düsseldorfer Rheinstadion, wo er seit einiger Zeit in dem dortigen Kraftraum gelegentlich trainierte.

Dieser war zwar sehr klein und spärlich ausgestattet, hat aber seinen Zweck, mich für das Tea-Kwon-Do Training zu stärken, absolut erfüllt. Da ich zu dieser Zeit gerade einmal 50 KG wog und ich etwas ” Fleisch auf den Rippen” gut gebrauchen konnte, war es natürlich ideal für mich. Es hat mir von Anfang an sehr viel Spaß gemacht an den Maschinen und freien Gewichten zu trainieren. Fortan war ich jeden ” freien Tag” für ein Extra Training im Kraftraum anzutreffen. Starke Muskulöse Körper haben mich schon seit meiner Kindheit fasziniert, wo ich voller Bewunderung über “meine” Comic Helden wie z.b Supermann oder den Hulk las. Innerhalb von 6 Monaten hatte sich mein Körper dramatisch verändert, was mir sehr gefiel. Als ich dann Ende 1988 in Ratingen zum ersten Mal ein Fitnessstudio sah, mit den vielen Maschinen und Freien Gewichten war mir klar was ich von nun an wollte. Es war Liebe auf den ersten Blick. Nach dem ersten Probetraining hatte mich der ” Eisenvirus” endgültig infiziert. Durch Zeitschriften wie die Sportrevue, die im Studio herumlagen, habe ich erfahren, dass es in diesem Sport auch Wettkämpfe gibt. Das war was ich wollte.
Ich wollte genauso werden wie diese Athleten in den Zeitschriften, ich wollte Wettkämpfe bestreiten und gewinnen und ich wollte zu den besten gehören. Meine Motivation, Ehrgeiz und Siegeswillen waren (und sind es Heute noch) unglaublich stark. Ich hatte von Anfang an keinen Zweifel daran, dass ich es schaffen könnte. Ich wusste tief aus meinem Inneren und aus einer Überzeugung heraus, dass ich eines Tages zu den Besten dieser Welt gehören würde. Daran hat sich bis Heute nichts geändert und ich glaube auch ganz fest daran, dass ich den Weltmeistertitel noch gewinnen werde. Dadurch das ich mich die vielen Jahre immer alleine Vorbereitet und mir mein Wissen angeeignet habe, musste ich auch viele Tiefe (Lern-) Phasen durchleben.

Zu meinen Vorbildern gehören noch, körperlich gesehen, Flex Wheeler und speziell seine 93 er Arnold Classic Form. Dann Dorian Yates Mentale Stärke, Lee Labradas perfekte Presentation und Thomas Scheu´s Beständigkeit über zwei Jahrzehnte beeindrucken mich auch sehr. So wie Thomas Scheu möchte ich auch den Wettkampfsport Bodybuilding noch viele Jahre betreiben.
Da ich ein sehr Familienverbundener Mensch bin verbringe ich meine Freizeit oft mit ihr. Fast jedes Wochenende besuchen wir unsere Eltern. An Partys oder Feiern habe ich kein großes Interesse und verbringe die Wochenenden lieber ruhiger.
Ich möchte noch meiner Familie danken, die mich in all den Jahren immer unterstützt hat.
Im Nachhinein bin ich sogar dankbar für diesen harten und längeren Weg, da ich durch die Niederlagen ” auf dem Boden geblieben” bin, gelernt habe mit diesen umzugehen und natürlich jedes mal etwas Neues an Erfahrung dazu gewonnen habe. Ich finde solche Tiefs sind in einer Karriere unheimlich wichtig denn dadurch zeigt sich erst wer ein wahrer Champion ist und wieder kommt. Viele “Erfolgsverwöhnte” Athleten können mit Niederlagen nicht umgehen und suchen dann die Schuld bei anderen, wenden sich einen anderen Verband zu oder hören ganz auf.

1997 hatte ich das Glück, das Kester Paschke sich bei uns im Studio anmeldete. Kester der zu meinen Vorbildern in Sachen Disziplin und Perfektion gehört hat mir gezeigt das die Ernährung und das Training DIE Entscheidenden Faktoren für den Erfolg in diesem Sport sind. Durch ihn haben plötzlich kleine Dinge, die für mich bis dahin relativ unwichtig waren unheimlich an Bedeutung gewonnen. Mir ist bewusst geworden das diese kleinen Details den Unterschied zwischen einem guten und einem Top Athleten ausmachen.
Den Anfängern und der Jugend möchte ich auch noch etwas sagen und auf den Weg geben. Versucht nicht immer den kürzesten und schnellsten Weg zu suchen. Der andere Weg dauert zwar länger und ist schwieriger und härter, doch glaubt mir es zahlt sich am Ende auf jeden fall aus! Setzt euch Ziele, denn so könnt ihr immer wieder auf etwas hinarbeiten und bleibt motiviert. Zu viele Leute wissen gar nicht was sie überhaupt wollen und kommen nur aus Gewohnheit ins Studio. Das Gefühl auf ein Ziel hinzuarbeiten und es dann auch noch zu erreichen ist unbeschreiblich. So konnte ich die letzten 13 Jahre ständig hoch motiviert bleiben, weil ich mir nach erreichen eines Zieles sofort ein neues gesetzt habe. Trainiert hart, seit beständig und habt Geduld, dann wird sich der Erfolg automatisch einstellen. Wenn man etwas von ganzem Herzen erreichen will, und sich 100% dafür einsetzt dann schafft man es am Ende auch. Um im Bodybuilding Erfolgreich zu sein, muss man diesen Sport leben, 24 Stunden am Tag. Es muss zur Lebenseinstellung werden, dann kann man es ganz nach oben schaffen.
Euer Serkan Cetin

